solodance (CH)

öffentlicher durchgang

Wann tun wir, was wir tun und wie tun wir es?
Eine zeitgenössische Tanz Performance/bewegte Installation

Eine Neuinszenierung zum Thema Effizienz, Minimalismus, freier Wille für den öffentlichen Raum

Wann tun wir, was wir tun und wie tun wir es?
Tun wir die richtigen dinge?
tun wir die dinge richtig?
Sind wir effizient, während wir tun was wir tun?
Wir tun. wir entscheiden. wir sind.

Jacqueline Pasanisi ist in dieser Produktion der Effizienz und den Beweggründen menschlichen agierens auf der Spur. Ausgehend von Impulsen und Resonanzen, durchleuchtet sie Prinzipien spielerisch und konsequent. Dabei rückt „Wann tun wir, was wir tun und wie tun wir es?“ seinem Thema mit der typischen direkten und frappierenden Bewegungssprache auf den Leib. Jacqueline Pasanisi lebt und arbeitet seit 1999 in Winterthur.

Swaantje Güntze (D)

coffee to go

Swaantje Güntzel sucht sich innerhalb des zu bespielenden Raums einen Ort an dem sie sich auf einen Stuhl/Hocker setzt. Sie trägt ein Kleid und eine schwarze Kopfmaske aus Leder. An der Mundöffnung befindet sich ein „Rüssel“ aus zusammengenähten weißen Plastikdeckeln die normalerweise für coffee to go-Becher benutzt werden. Auf einem Tischchen neben ihr liegen ihre Utensilien (Deckel, Zwirn, Schere). Im Verlauf der Performance näht Swaantje Güntzel stoisch einen Deckel nach dem anderen an den Rüssel. Wenn die Näharbeit beendet ist steht sie auf und wandert langsam mit dem vor ihr baumelnden Rüssel durch den Raum wo sie verschiedene Verweilorte sucht. Dort steht sie und hält inne. Irgendwann verschwindet sie.

Theatre du Baleti Company (F)

Right tot he Wall

Camille Voyenne, Charles Meillat, Chloé Lavalette, Clémence Boucon, Dylan Ferreux, Florence Colbeau-Justin, Martin Jaspar, Maxime Franzetti, Maya Outmizguine, Moïra Dalant

«We’re heading right to the wall ». First sentence of our choral text, which lasts a dozen minutes. Facing their audience, ten actors speak the same words, willing to interrogate and move emotionally. They speak without letting up nor breaking. The use of the chorale speech helps amplifying the power of the text and the energy of each actor in order to create a hard-hitting speech.

This text stands for a Manifesto. It draws up the inventory on the way society works, it stands against a world that can no longer move, and against a generation full of pointless speeches that buries its head in the sand.