lerjentours. Agentur für Gehkultur (CH)

gehenstehensehen

lerjentours, die Agentur für Gehkultur, hat sich dem gehenden Experimentieren verschrieben. Seit 2011 arbeitet die Spazierkünstlerin Marie-Anne Lerjen orts- oder kontextspezifische Spazieranordnungen aus und lädt Leute ein, mitzugehen. Der Walk «gehenstehensehen» nimmt die Choreografie einer Stadtführung auf und lädt die FestivalbesucherInnen ein, gemeinsam gehend, stehend und sehend im Winterthurer Stadtraum Bedeutungen zu verschieben.

www.lerjentours.ch

Mio Chareteau (CH)

124 x 85

A table stands on one end of the main hall, opposite to the entrance. The surface of the table is entirely covered with 150 glass vases. The performer enters, stands in front of the table and starts to slowly move the table, by dragging it while it still stands on the floor. Then the performer walks her way crossing the whole distance from the back of the hall to the entrance, while dragging the table around her. Once she reaches the outside, she moves the table in the back of a van with the same movement, the door closes, and the van leaves.

Nora Jacobs (D)

Alex

Alex ist eine fiktive Figur aus einem fiktiven Disney Film. Alex steht im Kostüm in der Gegend herum. Wer will kann ein Foto mit Alex machen oder auch nicht. Alex ist nicht engagiert oder Alex schmeißt sich ins Zeug. Die Figur gibt Einblicke in die geheimen Ecken eines Hollywood’schen Disneylands. Die Stadt wird zum Vergnügungspark umfunktioniert. Doch was amüsiert? Bei den Flintstones wackelt die dritte Säule von rechts. Alex wird sie unterhalten oder auch nicht. Geld kostet es allemal. Sie werden ein unvergessliches Erlebnis digital mit nach Hause nehmen können. Doch was passiert, wenn nichts passiert? Und wer ist überhaupt Alex? Etwas behauptet etwas anderes zu sein als es eigentlich ist und alle tun wir so als ob. Die vermeintliche Industrie der Träume und ihre Mechanismen werden konterkariert und ihre eigentliche Absurdität offen gelegt. Ein Geschmack von Ruhm wird angepriesen

Pascal Lampert (CH)

„Paar“ eine Hommage an Stanley Brouwn

In der Performance „Paar“ zeichne Ich in einer minimalistischen Art und Weise einen Weg basierend auf den Schrittmassen eines menschlichen Paars durch die Stadt nach. Es ist eine Hommage an den Niederländischen Konzeptkünstler Stanley Brouwn

Richter/Meyer/Marx (D)

repair:move

A body is read from an aesthetic point of view. What speaks a body? What does a movement? Are there limits to the movement? Is a movement is correctable? The performer repeat a single movement phrase about some minutes - to the Music of K_chico. Stoic trying observed counting measure and choreography. Over the long period of time it comes in the movement to changes, omissions and shifts. What correspondences exist between music and movement? What decisions are made at the moment of making music and movement? A movement is visible from the moment of realization: What are the consequences of decisions? What does de-individualization? Is that it?

Richter/Meyer/Marx (Berlin) trying to find a point of contact from theory and movement. Since 2013 performances and interventions. Award “First Prize Best Solo” by “6. International SoloDuo Festival Cologne” (Germany). Nominated for the award “Premio Arte Laguna” 2014 and 2015 (Venice, Italy) in the category “Performance”.

www.richtermeyermarx.de

Idee + Performance Richter/Meyer/Marx (Berlin) Musik K_chico Kostüm Peter Papenberg

Saskia Bannasch, Ursina Tossi, Anja Winterhalter (D)

EXCELLENT BIRDS

EXCELLENT BIRDS ist eine Choreografie über einen virtuell in einem Computerspiel hergestellten Vogelkörper - den Excellent Bird. Bevor die Sonne explodiert muss ein Körper hergestellt werden, der diese Bewegungspotentiale in die Zukunft transportiert: Eine Vogel-AI (Artficial Intelligence)fungiert als neues Körpergedächtnis. EXCELLENT BIRDS entstand mit der Frage, wie sich Körper auf verschiedenen virtuellen Ebenen und in verschiedenen Medien herstellen lassen.

Da die Sonne immer älter wird und in viereinhalb Milliarden Jahren explodiert, entsteht im Spiel die Testversion einer möglichen Zukunft in der es darum geht das menschliche Körpergedächtnis zu speichern und über die bevorstehende Sonnenexplosion hinaus in All zu transportieren.

Die Aufgabe des Spielerinnen von Excellent Birds
besteht darin in einer virtuell simulierten Endzeit, einen Vogel zu konstruieren und mit anderen künstlichen Vogelintelligenzen im Schwarm zu fliegen. Die Vögel die durch ihren Flug menschliche Erinnerungen in Form von Bildern am Himmel erzeugen sind jedoch in ihrer Effizienz bedroht, da immer wieder Vögel aus Erschöpfung vom Himmel fallen.